Das Milliarden-Volk der Inder schneidet bei Olympia meist unter „ferner liefen” ab. In Athen 2004 hatte es gerade einmal für eine Silbermedaille gereicht. Ein indischer Stoffwechselexperte glaubt jetzt, den Grund für die sportliche Misere gefunden zu haben: Inder hätten durchschnittlich 25 Prozent mehr Körperfett als Europäer. Schuld seien typische „ Fettspeicher-Gene”, die es in der Evolution erlaubt hätten, Hungersnöte besser zu überstehen. Begreiflich wirkt da der Versuch zweier indischer Gewichtheberinnen bei den Spielen in Athen, diesen evolutionären Nachteil mit Doping auszugleichen. Doch es gibt glücklicherweise auch Sportarten für ehrliche Inder: Rajyavardhan Rathore holte 2004 die Silbermedaille für sein Land im Tontaubenschießen.





