Der demographische Wandel wird sich noch gravierender auf den Arbeitsmarkt auswirken als bisher angenommen. Davor warnt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Besorgniserregend ist vor allem der Rückgang der 19- bis 24-Jährigen. Diese Altersgruppe wird bis zum Jahr 2025 von jetzt knapp 6 Millionen auf 4,8 Millionen schrumpfen. Am stärksten dünnt der Osten Deutschlands aus, wo es nach der Wende zu einem starken Geburtenrückgang kam.
Die 19- bis 24-Jährigen sind besonders wichtig für die Entwicklung des Arbeitskräfte-Potenzials. Denn in diesem Alter finden Studium, Meisterausbildung und weiterführende Schulungen statt. Durch das Wegbrechen dieser Altersgruppe wird es Unternehmen schwer fallen, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Die Studie empfiehlt daher eindringlich, die wenigen jungen Menschen so gut wie möglich auszubilden.





