Stellen Sie sich vor, ein Musikstück zu hören. Sagen wir, Beethovens Sinfonie Nr. 5. Die Melodie ertönt in Ihrem Kopf, immer wieder, zuerst von den Streichinstrumenten gespielt, dann variiert von den Bläsern. Nun stellen Sie sich vor, Sie würden die Töne der Sinfonie einzeln hintereinander hören, ohne Zusammenhang miteinander, einen nach dem anderen. Würden Sie die Sinfonie überhaupt hören? Nein. Nur einzelne Töne. Um die Melodie zu hören, müssen bereits erklungene Töne noch im Bewusstsein nachklingen, während ein neuer erklingt.





