„Ich bin nicht übergewichtig, ich bin nur untergroß.” Mit diesem schlauen Spruch mogelt sich Garfield, der fette Comic-Kater, um die Tatsache herum, dass er eindeutig zu viel Lasagne futtert. Der Body-Mass-Index (BMI) kennt auch bei Garfield kein Erbarmen. Die bekannte und häufig benutzte – unter den Wissenschaftlern allerdings umstrittene – Größe verknüpft das Körpergewicht und die Körperlänge. Dazu wird das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körperlänge in Metern geteilt – das heißt bei einem Gewicht von 96 kg und einer Größe von 1,96 m: 96 /(1,96 · 1,96) = 25. Laut Weltgesundheitsorganisation liegt der Bereich des Normalgewichts bei einem BMI zwischen 18,5 und 25. Wer wie Garfield darüber liegt, ist demnach übergewichtig (oder eben „untergroß”) und hat angeblich ein höheres Risiko für Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. In Deutschland hat jeder Vierte einen BMI über 30.




