Sie sind laut und stinken – zudem hat das Bundesumweltamt nun Laubblasgeräte als Bakterienschleudern entlarvt. Im November 2001 hatten die Experten die Geräte auf der mit Herbstlaub bedeckten Wiese vor dem eigenen Dienstgebäude in Berlin untersucht. Das Ergebnis: Waren die Laubdüsen in Betrieb, stieg die Anzahl der Fäkalkeime und Pilzsporen in der Luft zum Teil um das Hundertfache an. Schuld seien vor allem die Hundehaufen, die sich unter dem Laub verbergen und durch den Luftstrahl fein in der Umgebung verteilt würden. Die Wissenschaftler empfehlen, bei häufigem Gebrauch einen Mundschutz zu tragen oder – leise und geruchsneutral – den guten alten Rechen zu benutzen.




