Amerikanische Teenager experimentieren immer häufiger mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, um high zu werden. Das hat eine US-Studie der Organisation Partnership for a Drug-Free America an 7300 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren ergeben. Besonders beliebt ist dabei das Schmerzmittel Vicodin. Beinahe jeder Fünfte der Befragten gab zu, es schon mindestens einmal etwa in Verbindung mit Alkohol zur Erzeugung eines Drogenrausches eingenommen zu haben. Das sind doppelt so viele Teenager wie diejenigen, die bereits Ecstasy, Kokain, Crack oder LSD ausprobiert haben. Mit dem Schmerzmittel OxyContin versuchten sich immerhin zehn Prozent der Jugendlichen einen Kick zu verschaffen. Die Medikamente stammen meist aus dem Arzneischrank der Eltern oder von Freunden. An der Spitze der konsumierten Drogen steht jedoch nach wie vor Marihuana (37 Prozent), gefolgt von so genannten Schnüffelstoffen (19 Prozent). Gesundheitsexperten gehen übrigens davon aus, dass Jugendliche auch in Deutschland vermehrt zu Schmerzmitteln als Droge greifen. Eine Studie dazu gibt es aber noch nicht.




