Zuerst werden die vier weißen Springer auf das Brett gestellt. Für den ersten Springer stehen dabei neun Felder zur Auswahl, für den zweiten dann nur noch acht, für den dritten sieben und für den vierten sechs. Insgesamt sind dies 9 · 8 · 7 · 6 = 3024 Möglichkeiten. Sind die vier Felder ausgewählt, können die vier weißen Springer ihre Plätze untereinander tauschen, ohne dass sich die Aufstellung ändert. Der erste weiße Springer kann also unter vier Feldern wählen, der zweite unter drei, der dritte unter zwei, und der vierte muss das letzte Feld nehmen. Zu jeder Auswahl von vier Feldern des Brettes existieren also 4 · 3 · 2 · 1 = 24 gleiche Aufstellungen. Folglich gibt es nur 3024 / 24 = 126 verschiedene Möglichkeiten, die weißen Springer auf das Brett zu stellen. Für die schwarzen Springer gilt: Sie können nur die fünf freien Felder besetzen, darum kommen durch sie keine weiteren Varianten hinzu. Muster, die durch Drehungen oder Spiegelungen ineinander übergehen, sollen nicht als verschieden gezählt werden. Dadurch verringern sich die 126 Möglichkeiten auf nur 23. Die Muster 1 und 2 sind spiegelsymmetrisch und um 90 Grad drehsymmetrisch. Das Muster 3 ist nicht spiegelsymmetrisch, aber drehsymmetrisch um 180 Grad. Die Muster 4 bis 8 haben eine vertikale und die Muster 9 bis 13 eine diagonale Spiegelachse, sind aber nicht drehsymmetrisch. Die restlichen zehn Muster sind nicht symmetrisch. Aus diesem Grund lassen sich aus den Mustern 1 und 2 durch Drehungen und Spiegelungen keine weiteren Muster erzeugen, aus den Mustern 3 bis 13 hingegen jeweils drei weitere und aus den Mustern 14 bis 23 jeweils sieben weitere. Auf diese Art ergeben die 23 Grundmuster auch tatsächlich 2 · 1 + 11 · 4 + 10 · 8 = 126 Möglichkeiten.
Die Gewinner
Das Los hat unter den richtigen Einsendern entschieden: Je einen Kalender „Elements” bekommen: Horst Emrich, Überlingen; Dr. Hans J. Hatje, Braunschweig; Annette Schick, Marl. Wir gratulieren!




