Zu Beginn des Pokerspiels hatten Albrecht a, Berthold b, Clemens c und Sigismund s Euromünzen vor sich auf den Tisch gestapelt. Wenn der Preis für eine Runde Champagner x Euro betrug, so besaß Sigismund nach der ersten Verdopplung und dem ersten Champagnerkauf 2s – x Euro. Nach der Verdopplung des Restgeldes und dem zweiten Champagnerkauf hatte er 2(2s – x) – x = 4s – 3x Euro. Nach der dritten Runde wurden daraus 2(4s – 3x) – x = 8s – 7x Euro und schließlich nach der vierten Runde 2(8s – 7x) – x = 16s – 15x Euro. Da er nun kein Geld mehr hatte, muss 16s – 15x = 0 sein. Die Zahlen 16 und 15 haben keinen gemeinsamen Teiler. Darum müssen s und x ganzzahlige Vielfache von 15 beziehungsweise 16 sein, das heißt s = 15n und x = 16n. Berthold hatte zu Anfang halb so viel Geld wie Albrecht und Clemens zusammmen. Somit gilt 2b = a + c. Da Sigismund das gesamte Geld seiner drei Freunde gewonnen und dieses und sein eigenes für die vier Runden Champagner ausgegeben hatte, ist a + b + c + s = 4x. Setzt man in diese Gleichung die Ausdrücke für 2b, s und x ein, vereinfacht sie sich zu b = 49n/3. Nur wenn n = 6 ist, ergibt diese Gleichung einen ganzzahligen Wert für b, der zwischen 50 und 100 liegt. Daraus folgt, dass Sigismund s = 15 · 6 = 90 Euro besessen hatte.
Die Gewinner
Das Los hat entschieden: Franz-Xaver Fromme, Essen, erhält den Hauptgewinn, ein Monokular. Buchpreise bekommen: Anna-Maria Herster, München; Fritz Hummel, Hamburg; Alfred Knödeln, Köln; Bernd Schuler, Wien/Österreich; Martina Trunk, Bremen. Wir gratulieren allen Gewinnern.




