Die Anzeigesegmente der Digitaluhr sind hier der Übersicht halber von 1 bis 7 nummeriert. Die erste Ziffer der Uhr ist die Zehnerstelle der Stunden: Sie kann den Wert 0, 1 oder 2 haben. Leuchtet nur das Segment 2 oder 4, lässt sich eindeutig die Ziffer 0 beziehungsweise 2 identifizieren. Ist die Stundenzehnerstelle eine 2, kann die Einerstelle nur 0, 1, 2 oder 3 sein. Die 0 ist schon eindeutig erkennbar, wenn allein das Segment 2 leuchtet. Ist die Stundenzehnerstelle hingegen eine 0 oder 1, kann die Einerziffer von 0 bis 9 laufen. Sie benötigt deshalb mehr als ein leuchtendes Segment, um eindeutig erkennbar zu sein. Bei der Stundenzahl 20 dürfen also maximal sechs Segmente pro Anzeige defekt sein, bei allen anderen Stundenzahlen sind es weniger. Die Zehnerstelle der Minuten läuft von 0 bis 5. Hier reichen in Extremfall zwei Segmente aus, um eine Ziffer eindeutig erkennen zu können. Leuchten die beiden Segmente 4 und 5, kann es sich nur um die Ziffer 2 handeln, und leuchten die Segmente 2 und 5 oder die Segmente 5 und 6, kann es nur die Ziffer 0 sein. Es dürfen also höchstens fünf Segmente ausfallen. Bei der Einerstelle der Minuten ist jede Ziffer von 0 bis 9 möglich. Um sie eindeutig erkennen zu können, müssen mindestens vier Segmente leuchten. Dies können die Segmente 2, 3, 4 und 5 oder die Segmente 3, 4, 5 und 6 sein. In beiden Fällen wird die Ziffer 8 dargestellt. Bei der Digitaluhr dürfen folglich höchstens zwanzig Segmente defekt sein. Falls es die richtigen sind, kann man noch um 20:08 und 20:28 Uhr die Zeit eindeutig ablesen.
Die Gewinner
Das Los hat unter den richtigen Einsendern entschieden. Einen Buchpreis bekommen: Dr. Klaus Funk, Dresden; Claudia Müller, Föhren; Manfred Müller-Späth, Ahrensburg; Dr. Jens Seidensticker, Radolfzell; Dr. Wolfgang Wiedenhain, Schwarzenberg. Wir gratulieren!





