Keine alltägliche Auszeichnung ist dem Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Peter Scharff, zuteil geworden: Der 48-jährige Chemiker hat die Häuptlingswürde des afrikanischen Landes Nigeria erhalten. Dieser Titel wird dort üblicherweise an Personen verliehen, die sich durch soziale Tätigkeiten hervorgetan haben. Scharff wird für sein Engagement und seinen Einsatz für die „International Student Week in Ilmenau” (ISWI) geehrt. Ein nigerianischer Teilnehmer hatte sich bei seiner Regierung dafür eingesetzt, dem Professor den Häuptlingstitel zu verleihen.
Die ISWI ist eine der größten thematischen Studentenkonferenzen überhaupt. Seit 1993 treffen sich alle zwei Jahre 350 Studenten aus aller Welt im thüringischen Ilmenau, um über aktuelle Themen aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik zu diskutieren. Ziel der ISWI ist es, die Toleranz gegenüber anderen Kulturkreisen zu fördern und ein Zeichen gegen Fremdenhass und wachsende Ausländerfeindlichkeit zu setzen.





