Was man als „Energiesparlampe” kaufen kann, ist eine sehr kompakte Leuchtstofflampe, die ähnlich funktioniert wie eine große Leuchtstoffröhre: Im Inneren der meist gebogenen Röhre regt eine hochfrequente elektrische Wechselspannung ein Gas zum Leuchten an. In den meisten Energiesparlampen leuchtet Quecksilberdampf. Die Umwandlung der elektrischen Energie in Licht ist vier- bis fünfmal so effizient wie bei einer herkömmlichen Glühlampe, deren Licht von einem glühenden Metallfaden stammt. Das heißt: Bei einer Energiesparlampe geht weitaus weniger Energie ungenutzt verloren. Daher genügen Lampen mit einer geringeren Leistung, um dieselbe Helligkeit zu erzielen. So ist eine gute 20-Watt-Energiesparlampe genauso hell wie eine Glühbirne mit 100 Watt Leistung. Den höheren Preis der Energiesparlampen macht ihre deutlich größere Lebensdauer wieder wett. Während bei einer konventionellen Glühbirne im Schnitt nach etwa 1000 Betriebsstunden der Glühfaden durchbrennt, ermittelte die Stiftung Warentest für Energiesparlampen eine Lebensdauer von 4000 bis fast 20 000 Betriebsstunden. Die erste Energiesparlampe brachte Philips 1980 auf den Markt. Heute werden die Lampen in fast der gleichen Vielfalt an Formen, Größen und Farben angeboten wie Glühbirnen.




