· Der Begriff Mathematik” basiert auf dem altgriechischen Wort „mathematike”, das bedeutet: „zum Lernen gehörig”.
· Durch Darstellungen auf Papyrus und Lederrollen weiß man, dass bereits die Ägypter und Baylonier mathematische Kenntnisse besaßen. Sie nutzten sie etwa, um Löhne oder Zutaten für Lebensmittel zu berechnen. Die Babylonier beherrschten nicht nur die Grundrechenarten, sie konnten auch quadratische Gleichungen lösen.
· Eine Blütezeit erlebte die Mathematik im antiken Griechenland. So schrieb Euklid um 325 v.Chr. die „Elemente” – das älteste mathematische Lehrbuch. Darin fasste er das damals bekannte Wissen zur Mathematik zusammen und ergänzte es durch eigene Sätze und Beweise – etwa den Beweis, dass es unendlich viele Primzahlen gibt.
· Die größte heute bekannte Primzahl ist 232 582 657 – 1. Das ist eine Zahl mit 9 808 358 Dezimalstellen. Sie wurde im September 2006 von amerikanischen Wissenschaftlern gefunden. Für die Entdeckung der ersten Primzahl mit über 10 Millionen Stellen ist ein Preis von 100 000 Dollar ausgesetzt.
· Primzahlen sind heute wichtig für kryptographische Zwecke. Sie dienen etwa beim Online-Banking zum Verschlüsseln von Nachrichten.
· Die Fähigkeit zum Umgang mit Mengen und Zahlen ist im Gehirn verankert. Werden die betreffenden Hirnareale verletzt, führt das zur Krankheit Dyskalkulie.
· Verhaltensbiologische Experimente belegen, dass auch einige Tiere wie Schimpansen, Papageien und Ratten begrenzte Rechenleistungen erbringen können – bis hin zu einfachen Additionen.




