Streiflichtartig beleuchtet er Entde – ckungen und Erkenntnisse, die unser Weltbild geformt haben. Das tut er mit einer angenehm zu lesenden, unaufdringlichen Sprache, die das Wesentliche im Fokus hat und stets gut verständlich ist. Die acht Kapitel tragen Überschriften wie „Horizonte”, „Das Ende der Teilbarkeit”, „Verborgene Symme trien” oder „Der letzte Schleier”. Von den erklärenden Grafiken hätte man sich gern mehr gewünscht. Sie machen die Lektüre ebenso zu einem inspirierenden Erlebnis wie die beiden Anhänge „Die Sprache der Physik” sowie „Anmerkungen und Ergänzungen”. Hier kommen alle auf ihre Kosten, die es etwas genauer wissen wollen und vor Formeln nicht zurückschrecken.
Helmut Hornung




