Besitzer von Kampfhunden neigen nach einer US-Studie zu asozialem Verhalten. Forscher um Laurie Ragatz von der West Virginia University in Morgantown hatten herausfinden wollen, ob die Haltung eines bestimmten Hundes auf die Persönlichkeit des Besitzers schließen lässt. Dazu ließen sie 869 Studenten, von denen 563 einen Hund besaßen, einen anonymen Fragebogen ausfüllen. Die Teilnehmer mussten Angaben zur Rasse ihres Tieres und zu ihrer Persönlichkeit machen. Bei der Auswertung unterteilten die Wissenschaftler die Studenten in vier Gruppen: Kampfhundebesitzer, Halter großer oder kleiner Hunde und eine hundelose Kontrollgruppe. Wie sich herausstellte, waren die Halter von Kampfhunden eher in Vandalismus, Schlägereien oder Drogenmissbrauch verwickelt. Dies könnte laut Ragatz ein Hinweis darauf sein, dass bei Kampfhunden nicht allein die Rasse des Tieres für die Aggressivität verantwortlich ist, sondern dass die Persönlichkeit des Besitzers auf den Hund abfärbt – eine Theorie, die nicht neu ist. Hundeexperten sagen schon lange, dass es möglich ist, jede Rasse zu einer mehr oder weniger gefährlichen Kampfmaschine abzurichten.





