Auf der russischen Raumstation Mir ist es erstmals gelungen, im Weltall voll lebensfähiges Gewebe zu züchten. Dazu wurden Knorpelzellen eines Rindes auf ein Polymergerüst “gesät” und vier Monate lang in einem Bioreaktor kultiviert. Als nächstes wollen amerikanische Forscher auch menschliches Gewebe im Weltraum gewinnen. Ziel ist es, herauszufinden, auf welche Weise die fehlende Schwerkraft Muskel- und Knochengewebe beeinflußt und beispielsweise Knochen spröde werden läßt. Dies zu verhindern ist wichtig für die Gesundheit von Astronauten in Raumstationen oder auf langen Raumflügen.




