Im Jahr 2009 kamen über 2,6 Millionen Kinder tot zur Welt – pro Tag mehr als 7000, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer Erhebung ermittelt hat. Bis zu 98 Prozent der Totgeburten entfallen auf Entwicklungsländer. Dabei ließe sich fast die Hälfte davon vermeiden, wenn lediglich acht Punkte in den am meisten betroffenen Ländern konsequent beachtet würden: eine umfassende Notfallversorgung für Neugeborene, die rechtzeitige Diagnose von Syphilis, der Schutz vor Malaria, die Früherkennung von Wachstumsstörungen des Kindes, das Verhindern einer Übertragung des Fötus über die 41. Woche hinaus, die ausreichende Versorgung der Frauen mit Folsäure und die Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes sowie Bluthochdruck bei der Mutter.





