Ein Defekt des Gens SLC4A5 stört den Salzhaushalt und sorgt so für erhöhten Blutdruck. Das haben Forscher am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim herausgefunden. Menschen mit diesem Gen-Defekt können auch dann unter Bluthochdruck leiden, wenn sie nicht zu viel Salz essen. Hoher Salzkonsum wird mit für die Krankheit verantwortlich gemacht. Die Wissenschaftler erhoffen sich von ihrer Entdeckung neue Therapieansätze.
LEUCHTENDE KREBSZELLEN
Ein Spray, das Krebszellen zum Leuchten bringt, haben Forscher der Universität Tokio in Versuchen mit Mäusen entwickelt. Damit sollen Chirurgen innerhalb von Sekunden erkennen können, ob nach einer Operation noch Tumorzellen oder Metastasen übrig sind. Bei den bisherigen Färbeverfahren dauert der Test zum Teil mehrere Tage.
VERSEUCHTES JAPAN
Nach der Atomkatastrophe in Fukushima sind acht Prozent der japanischen Landfläche – rund 30 000 Quadratkilometer – mit Cäsium 134 und Cäsium 137 kontaminiert. Das teilte das japanische Wissenschaftsministerium mit. Die Belastung liegt in den betroffenen Gebieten bei mehr als 10 000 Becquerel pro Quadratmeter. Besonders durch die Verseuchung mit Cäsium 137, das eine Halbwertszeit von etwa 30 Jahren hat, werden Langzeitfolgen befürchtet.
FRÜHE HOCHSEEFISCHER
Steinzeitmenschen haben schon vor 42 000 Jahren Hochseefischerei betrieben – rund 30 000 Jahre früher als bisher angenommen. Das schließen Forscher der Australian National University in Canberra aus Funden in Osttimor. Sie hatten dort entsprechend alte Fossilien von Hochseefischen entdeckt. Unklar ist, mit welchen Mitteln die Tiere damals gefangen wurden.




