
Dieses Ergebnis hat ein Forscherteam um James Kennett von der University of California Santa Barbara auf der jährlichen Tagung der Geological Society of America vorgestellt. Die Gruppe hatte zwei Bohrproben vor der Küste von Santa Barbara genommen und die einzelnen Schichten analysiert. Dabei entdeckten die Forscher zwei voneinander getrennte Sedimente Vulkanasche, die im Abstand von etwa 270 Jahren entstanden waren. Sie nahmen einen geochemischen Fingerabdruck der beiden Sedimentschichten und konnten diese eindeutig dem Yellowstone zuordnen. Außerdem deuten die Zusammensetzung der Sauerstoffisotope aus der Bohrprobe und versteinertes Plankton darauf hin, dass auf beide Eruptionen ein vulkanischer Winter – eine Kältephase nach einem Vulkanausbruch – von ungefähr 80 Jahren folgte. In dieser Zeit war die Temperatur der Meeresoberfläche um bis zu drei Grad gesunken.
Foto: kwiktor/iStockphoto




