Arbeitslosigkeit fördert deutlich den Hang, extreme Parteien zu wählen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Elmar Brähler von der Universität Leipzig und Johannes Kruse von der Universität Gießen. Sie hatten 2302 Ost- und Westdeutsche im Alter von 18 bis 97 Jahren befragt. Es zeigte sich, dass 20 Prozent der Wähler von NPD, DVU und Republikanern keinen Job haben, gefolgt von den Wählern der Linkspartei mit einer Arbeitslosenquote von 16,1 Prozent. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass inzwischen neben der FDP auch die Grünen eine Partei der Besserverdiener sind. Der Anteil ihrer arbeitslosen Wähler ist vergleichsweise gering.





