Für Atkins symbolisiert er den Anfang des modernen Denkens. Den weiteren Weg verfolgt der Autor anhand von zehn Leitgedanken von großer Reichweite. Er beginnt mit der Evolution und dem Konzept der natürlichen Auslese, der das heutige Leben seine Komplexität verdankt. Auf Überlegungen zu Energie und Entropie, der Triebfeder des Wandels, folgen die Geschichte der Atome, die das Vokabular der Chemie symbolisieren, und Gedanken zur Symmetrie in Natur und Kosmos. Dann taucht Atkins ins gefährlich verseuchte Becken der Quantenphysik ein und führt in den Kapiteln über Kosmologie und Raumzeit ins dynamische, sich ausdehnende Universum. Am Schluss des Buchs geht es um die Arithmetik denn: Mathematik ist das Rückgrat, das der wissenschaftlichen Spekulation Halt verleiht.
Ohne Zweifel: Der Autor weiß, worüber er schreibt ohne bemühte Poesie oder anderen Schnickschnack. Was Atkins erzählt, ist aufregend und interessant genug. Wohltuend übrigens, dass kein einziges Mal das Modewort nachhaltig fällt.
Heinz Horeis




