Positronen entstehen bei verschiedenen Prozessen im All, beispielsweise durch Explosionen auf der Sonne, durch Stoßwellen bei Supernova-Überresten sowie durch Teilchenkollisionen im interstellaren Gas. Doch es muss noch andere Erzeuger für die energiereichsten Antimaterie-Partikel geben. Astrophysiker spekulieren, dass sie bei der Vernichtung der ominösen Dunklen Materie gebildet werden oder durch die Wechselwirkungen von Gammastrahlung mit den ultrastarken Magnetfeldern von Pulsaren entstehen. Da galaktische Magnetfelder die positiv geladenen Positronen auf verschlungene Umwege führen, lässt deren Flugrichtung nicht auf ihre Herkunft schließen. Wie andere geladene Teilchen werden sie auf ihrer Bahn stark abgelenkt. Die elektromagnetische Strahlung breitet sich dagegen weitgehend geradlinig aus.




