Schweizer Geld gilt manchmal als nicht ganz sauber. Das konnten jetzt Genfer Virologen bestätigen. Im Auftrag einer großen Bank untersuchten sie, wie lange Grippe-Viren auf 50- Franken-Scheinen überleben. Im Labor waren es mehr als zweieinhalb Wochen – und wenn die Forscher das Geld mit dem Nasensekret grippekranker Kinder beträufelten, blieben die Erreger immerhin auf jedem dritten Schein noch zwei Tage infektiös. Doch keine Panik: Für die Virologen sind die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen weiterhin, die Hände zu waschen und aufs Küssen zu verzichten. Niemand muss also zum Grippeschutz auf Kreditkarten umsteigen. Bloß Kassierern werden im Fall einer Epidemie Handschuhe und Mundschutz empfohlen.





