Sonderausstellung “Überlebenszeichen. Feldpostbriefe des Zweiten Weltkrieges” vom 8. April bis 8. Mai im Museum für Kommunikation, Berlin
40 Milliarden Briefe trugen während des Zweiten Weltkrieges die Geschichten deutscher Soldaten in die Heimat und das Schicksal ihrer Angehörigen an die Front. Was im Kampfgebiet geschah, durfte zwar mit Worten geschildert, aber nicht in Bildern festgehalten werden: Fotografieren war den Soldaten offiziell verboten!
Viele von ihnen drückten trotzdem auf den Auslöser und schickten die Filme meist Schwarz-Weiß-Streifen zum Entwickeln nach Hause. Farbfotos gab es auch schon. Hellmut H. aus dem brandenburgischen Wepritz dokumentierte mit 1200 Farbdias seine kriegerische Reise durch Polen, Frankreich, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und die Sowjetunion. Für ihn war Fotografieren das “Salz des Daseins” im tragischen Soldatenalltag.
MUSEUM FÜR KOMMUNIKATION BERLIN
Leipziger Straße 16
10117 Berlin
Eintritt: 3, (ermäßigt 1,50)
bdw





