Im Jahr 2003 (neuere Zahlen liegen noch nicht vor) haben die Universitäten und Hochschulen in Deutschland ihre Drittmitteleinnahmen gesteigert. Sie erhielten von privaten und öffentlichen Einrichtungen rund 3,4 Milliarden Euro – vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt waren das 83 300 Euro je Professorenstelle. Das Einwerben von Drittmitteln ist schon seit längerer Zeit eine wichtige Aufgabe der Professoren, denn nur mit diesen zusätzlichen Geldern können Forschung und Lehre an den Universitäten langfristig gesichert werden.
Die Hälfte der Einnahmen aus Drittmitteln flossen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes traditionell an Universitäten mit medizinischen Einrichtungen. Hier sind aber nur fünf Prozent aller Studierenden eingeschrieben. Daher werden Universitäten ohne medizinische Einrichtungen gesondert aufgeführt.
Die Technische Hochschule Aachen war am erfolgreichsten. Sie lag – wie schon im Jahr 2002 – in der Drittmittelwerbung je Professorenstelle an der Spitze. Danach folgte die Universität Stuttgart und die Technische Universität München, die die Universität Karlsruhe damit von Platz drei auf Platz vier verdrängte.





