Jahreszinsen berechnen
Um zu berechnen, wie viel Gewinn bei einer bestimmten Geldanlage zu erwarten ist, liegt meist folgende Zinsformel zugrunde:
Z = K * p%
Z steht dabei für die anfallenden Zinsen, K ist das aufgewendete Kapital und p% ist der Zinssatz für die Kapitalanlage. Die Formel ist recht einfach. Durch Einsetzen der Variablen lassen sich die Zinsen leicht berechnen. Das Kapital ist bekannt und den Zinssatz nennt die Bank. Für eine Beispielrechnung können folgende Zahlen zugrunde liegen: K = 1.000 Euro, p% = 3, daraus ergibt sich für p = 0,03.
Z = 1.000 * 0,03
Z = 30 Euro
In einem Jahr gibt es also 30 Euro Zinsen für die angelegten 1.000 Euro.
Anders bei einem Kredit
Bei einem Kredit sieht das etwas anders aus. Zu den Zinsen kommen noch weitere Kosten hinzu, die zusammen den Effektivzins ergeben. Den Hauptanteil daran hat der Nominal- oder Sollzins. Dabei handelt es sich um eine Prozentangabe, die ausdrückt, wie hoch die Zinsen für ein Darlehen prozentual zur Darlehenssumme sind. Der Nominalzins ist meist gebunden und bleibt über die gesamte Kreditlaufzeit gleich. Variable Nominalzinsen ändern sich alle paar Monate. Zu diesem Zins kommen noch weitere Gebühren hinzu, die den Effektivzins bestimmen (vgl. bpb.de). Dazu gehören beispielsweise Gebühren für die Kontoführung, Provisionen oder Bereitstellungszinsen. Wer mehrere Kredite vergleicht, kann sich am Effektivzins orientieren, um das günstigste Angebot herauszufinden. Wer den Zinssatz weiß, kann sich mithilfe des Kreditrechners von creditmaxx.de genau ausrechnen, wie viele Zinsen über die gesamte Laufzeit tatsächlich zu zahlen sind.
Zinssätze, Zeiträume und Kapital berechnen
Die einzelnen Gleichungen in der Finanzmathematik lassen sich durch einfaches Umstellen so gestalten, dass jeder Wert der Formel berechnet werden kann, also zum Beispiel wie hoch der Zinssatz ist, wenn Kapital und Zinssatz bekannt sind. Bei Bedarf lässt sich auch genau berechnen, wie lange es dauert, bis eine bestimmte Zinsmenge mit der Geldanlage erarbeitet worden ist.





