UNSERE HIGHLIGHTS DIESEN MONAT
TITEL_Soziale Medien
1,2 Milliarden Menschen sind in Facebook angemeldet. Sie nutzen das Netzwerk vor allem, um in Kontakt zu bleiben, Neues zu erfahren und Fotos zu verbreiten. Doch sie riskieren, unglücklich und antriebslos zu werden, sagen Forscher.
DAS GESCHRUMPFTE PROTON
Präzise Messungen haben ergeben: Das positiv geladene Kernteilchen ist rund vier Prozent kleiner als angenommen. Für die schockierten Atomphysiker ist das eine gewaltige Differenz – und bislang unerklärlich.
SMS VOM STORCH
Forscher statten immer mehr Tiere, zum Beispiel Störche, mit Sendern aus. Mit der neuen „Animal Tracker”-App können jetzt auch alle interessierten Laien die Tierwanderungen live verfolgen.
„DER VERZEHR VON ROTEM RINDFLEISCH KÖNNTE KREBS BEGÜNSTIGEN”
Nobelpreisträger Harald zur Hausen, früher wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums, hat einen schlimmen Verdacht.
DIE ANGST VOR DEN UNTOTEN
Archäologen stoßen immer wieder auf „Wiedergängergräber”. Nägel, Pfähle und schwere Steine darin bezeugen: Hier sollten angebliche Vampire am Verlassen der Grabstätten gehindert werden.
Editorial
Hand aufs Herz: Welche wichtigen lebenden Wissenschaftler kennen Sie mit Namen?
bild der wissenschaft ist prall gefüllt mit Arbeiten und Zitaten von Forscherinnen und Forschern aus aller Welt. Doch an die wenigsten Namen kann man sich später erinnern. Klar: Die meisten Leser interessieren sich vor allem für konkrete Forschungsergebnisse. Die dahinter steckenden Wissenschaftler sind für sie weniger wichtig. Oft zu unrecht, meine ich.
In dieser bdw-Ausgabe veröffentlichen wir ein Interview mit einer Persönlichkeit, deren Namen viele von Ihnen kennen. Alle anderen sollten ihn kennenlernen: Prof. Harald zur Hausen.
Er ist für mich einer der bedeutends – ten Wissenschaftler, die Deutschland hervorgebracht hat. Und das nicht nur des Nobelpreises für Medizin und Physiologie wegen, den er 2008 bekam, weil er nachgewiesen hatte, dass Gebärmutterhalskrebs durch Viren ausgelöst wird. Harald zur Hausen ist auch deshalb bedeutend, weil er als Forschungsmanager herausragt. Von 1983 bis 2003 leitete er das Deutsche Krebsforschungszentrum DKFZ in Heidelberg als wissenschaftlicher Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Durch kluge Weichenstellungen machte er es zu einem international führenden Zentrum. Vor seiner Ägide hatte das DKFZ keinen sonderlich guten Ruf und wurde nicht nur von Presseleuten als eine Einrichtung für „Mäusedoktoren” verunglimpft.





