Charles Darwin (1809 bis 1882) glaubte, nur die Zuchtwahl durch den Menschen – etwa für neue Haustier-Rassen – beobachten zu können, nicht aber die natürliche Evolution, weil die sich zu langsam vollzöge. Doch schon zu seinen Lebzeiten wurde er widerlegt – von Reverend William Henry Dallinger (1839 bis 1909), der zugleich Priester der englischen Methodistischen Kirche und Präsident der Royal Microscopic Society war. Er untersuchte als einer der Ersten den Lebenszyklus einzelliger Organismen unter dem Mikroskop. Und er baute eine trickreiche Apparatur, in der er einzellige Organismen in einem Wasserbad hitzetolerant züchtete. Am Ende des Experiments lebten sie in einer 70 Grad Celsius heißen Nährlösung. Darwin fand die Resultate, über die Dallinger ihn unterrichtete, „extrem interessant”.




