Mathematisch lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen die ferne Zukunft des – vielleicht unendlich großen – Universums mit einem neuen Urknall gleichsetzen. Roger Penrose hält diese konforme Umskalierung für physikalisch real. Er interpretiert das Universum als eine endlose Abfolge von Äonen: Mit einem Urknall startet es immer wieder neu durch. Dabei ist der Urknall nicht der Kollaps eines Vorläuferuniversums, sondern entsteht aus dem Endstadium eines ausgebrannten Alls, in dem es keine Materie mehr gibt und in dem sich sogar die Zeit gleichsam aufgelöst hat.




