Als Einstein erkannte, dass das Bild eines bewegten Universums nicht mit den damaligen Beobachtungen übereinstimmte, führte er in seine Gleichungen einen Term ein, der das All statisch machte. Jahre später erwies sich dieser Schritt als unnötig, denn tatsächlich expandiert der Kosmos. Einstein soll die Korrektur daraufhin als “größte Eselei” seines Lebens bezeichnet haben.
Der Quantentheorie gegenüber blieb er dagegen zeitlebens skeptisch bis ablehnend. David Bodanis sieht hier die Ursache, warum Einstein von den Arbeiten der jüngeren Generation mehr und mehr abgeschnitten wurde und sogar “sein Ruf unter ernsthaften Wissenschaftler zerstört” wurde. Und weshalb er in seinem Arbeitszimmer in Princeton bis zu seinem Tod allein blieb.




