Ein geschmolzener Schokoriegel ist schuld an der Mikrowelle
Heutzutage darf sie in kaum einer Küche fehlen: Die Mikrowelle. Fertiggerichte lassen sich damit innerhalb kürzester Zeit zubereiten. Dadurch hat diese Erfindung unsere Ernährungsgewohnheiten revolutioniert. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Tiefkühlkost beträgt in Deutschland jährlich annähernd 50 Kilogramm.
Gesund ist das nicht unbedingt. Zwar ist mittlerweile widerlegt, dass die Nährstoffe durch die lange Lagerung verlorengehen, doch die in der Mikrowelle aufgewärmten Tiefkühlprodukte enthalten in der Regel viele Salze, Fette und Geschmacksverstärker.
Doch zurück zu der Erfindung: Ursprünglich arbeitete der Ingenieur Percy Spencer für das US-amerikanische Unternehmen Raytheon an der Entwicklung eines Magnetrons, das eigentlich für den Einsatz in Radarsystemen gedacht war.
Nachdem Spencer allerdings sein Schokoriegel in der Hose schmolz, als er neben dem Gerät stand, kam er schließlich auf die revolutionäre Idee, dass sich damit auch andere Lebensmittel in Sekundenschnell aufheizen lassen müssten. Kurzum testete er das Magnetron auch mit weiteren Lebensmitteln und alle wurden heiß und der Mikrowellenherd war erfunden.
Das Geheimnis des Porzellans
Auch heute lieben es die Menschen, ihre Nahrung aus schönem Geschirr zu essen. Wer beispielsweise mediterrane Bowlschalen in seiner Sammlung hat, isst daraus viel lieber seinen gesunden Salat als aus einer minderwertigen Kunststoff-Schale.
Der alte Spruch „Das Auge isst mit“ ist schließlich mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen. Bei einem entsprechenden Versuch wurde den Testpersonen Apfelsaft in drei unterschiedlichen Farben angeboten. Einmal wurde der Saft in seiner natürlichen Farbe belassen, die anderen beiden Säfte wurden rot beziehungsweise grün gefärbt. Obwohl die Farbstoffe keine geschmacklichen Auswirkungen hatten, gaben viele Tester an, Johannisbeersaft oder Kiwisaft getrunken zu haben.
Auch Tee schmeckt aus einer Porzellanschale wesentlich besser als aus einer einfachen Tasse. Das wussten die Chinesen bereits im 7. Jahrhundert. Sie hüteten allerdings das Geheimnis der Porzellanherstellung sehr lange Zeit für sich.





