
Der Leuchteffekt der Laborpflanzen beruht auf drei Komponenten: Luciferin, einem Molekül, das zusammen mit dem korrespondierenden Enzym Luciferase etwa Glühwürmchen zum Leuchten bringt, sowie dem sogenannten Co-Enzym A. Dieses transportiert Abfallprodukte des Luciferin und der Luciferase ab. Sonst würde das Enzym gehemmt und das Schimmern schwächer werden.
Mit dieser Methode leuchten die Pflanzen für etwa dreieinhalb Stunden. Auch wenn ihr Licht noch viel zu schwach zum Lesen ist, übertrifft die Strano-und-Kwak-Leuchte andere genetisch veränderte Pflanzen aus ähnlichen Experimenten deutlich. Und vielleicht können sich Verbraucher irgendwann einmal einen Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen, der quasi seine eigene Beleuchtung mitbringt.
Foto: Seon-Yeong Kwak




