Was lange währt, wird endlich gut: Astrophysiker warteten Jahrzehnte auf ein präzises Positronen-Spektrum. Nun hat der AMS-Detektor die Energieverteilung dieser Antielektronen aus dem All genau gemessen (rot) und damit die Daten der Satelliten PAMELA (blau) und Fermi (grün) bestätigt und erweitert. Alle anderen früheren Messungen waren sehr ungenau. Bis etwa acht Gigaelektronenvolt stimmt das Spektrum mit der theoretischen Erwartung solarer und galaktischer Produktion (hellgrünes Band) überein. Für energiereichere Positronen muss es mindestens eine zusätzliche Quelle geben – vielleicht die Zerstrahlung Dunkler Materie oder brachiale Prozesse bei Neutronensternen.




