In die Schlagzeilen kam Elizabeth Cochran erstmals 2004, während sie noch an der University of California in Los Angeles an ihrer Dissertation arbeitete. Gerade mal 25 Jahre alt, veröffentlichte sie einen viel beachteten Artikel im renommierten Fachmagazin Science. Auch mit ihrer Doktorarbeit ragte die Seismologin aus der Masse ihrer Kolleginnen und Kollegen hervor. Die Geological Society der USA zeichnete sie 2006 mit dem „ Outstanding Woman in Science Award” aus. Die entscheidende Idee für das Quake Catcher Network kam Cochran 2006, als sie das damals neue Programm SeisMac sah: Rüttelt man an seinem MacBook, zeigt es die Erschütterungen als Kurve auf dem Bildschirm an. Die Forscherin realisierte, welches Potenzial diese vor allem für Lehrzwecke gedachte Software birgt, wenn man sie mit dem mächtigen Instrument des verteilten Rechnens verbindet. Zurzeit ist die 31-jährige Junior-Professorin an der University of California in Riverside, wo sie die Struktur von Störungszonen erforscht.




