Der Begriff Sounddesign stammt nicht aus der Automobilindustrie, sondern wurde 1979 von dem US-amerikanischen Regisseur Walter Murch während der Dreharbeiten zum Kriegsfilm „ Apocalypse Now” geprägt. Murch bemühte sich damals, den Film mit möglichst echt wirkenden und komplexen Klängen zu unterlegen. Ähnlich arbeitete zur selben Zeit der Tongestalter Ben Burrt, der Ende der 1970er-Jahre den Science-Fiction-Streifen „Star Wars” vertonte. Bis dahin wurden die futuristischen Klänge in Science-Fiction-Filmen meist elektronisch erzeugt. Burrt suchte nach Alternativen. Durch Zufall kam er auf die Idee, für den Klang der Laserschwerter (Bild) das Summen eines Kinofilmprojektors zu nutzen. Sounddesigner greifen bis heute auf Klangarchive zu, in denen verschiedene Geräuschsequenzen gespeichert sind. Eine der bekanntesten ist der markerschütternde „Wilhelmsschrei” – ein durchdringender Schrei eines Menschen, der seit Jahrzehnten in Action- und Horrorfilmen zum Einsatz kommt.




