
Zu sehen ist die verbrannte Fläche in Altadena, einer kalifornischen Stadt nördlich von Los Angeles. Verkohlte Bäume und Gebäude in bebauten Gebieten sind dunkelbraun dargestellt, während die verbrannten Waldgebiete, insbesondere im Angeles National Forest, in Orangetönen erscheinen. Erstmals ausgebrochen ist dieser Waldbrand am Abend des 7. Januar in den Hügeln des nahegelegenen Eaton Canyon. Bis 10.30 Uhr am nächsten Tag war das Feuer dann bereits auf eine Fläche von mehr als 40 Quadratkilometern angewachsen, zum Zeitpunkt der obigen Aufnahme am 11. Januar sogar schon auf 57 Quadratkilometer. Am Morgen des 15. Januar hatte der Brand seine Ausbreitung schließlich gestoppt und war zu 45 Prozent eingedämmt.
Die Luftaufnahmen der NASA könnten nun nützlich sein, um die Schwere und Folgen dieses und anderer Brände rund um Los Angeles – zum Beispiel die mit ihnen einhergehende Bodenerosion – zu ermitteln. Denn der optische Sensor von AVIRIS-3 sammelt Daten in 286 Bändern des elektromagnetischen Spektrums: vom sichtbaren violetten Licht mit einer Wellenlänge von 380 Nanometern bis zum kurzwelligen Infrarot mit 2500 Nanometern. „Diese Daten können uns auch dabei helfen, die chemische Zusammensetzung und die toxische Natur der Asche in der Umgebung nach dem Brand zu verstehen und wie sie sich im Laufe der Zeit durch Wind- und Wasserströmungen umverteilt“, erklärt Michael Falkowski, Leiter des NASA-Programms für Waldbrände. Dadurch lassen sich unter anderem die zu erwartenden Auswirkungen auf die Luftqualität und menschliche Gesundheit abschätzen.




