
Bisher ließen sich die teuren Satelliten in ihrer Umlaufbahn weder reparieren noch upgraden. Deswegen wurden sie oft mit Reservesystemen und überschüssigem Treibstoff beladen, was ihr Gewicht und die Kosten wiederum erhöhte. Die obigen Service-Roboter könnten dies nun verändern: Sie sollen verschiedene Inspektionen, Reparaturen, Anpassungen der Umlaufbahnen und Hardware-Upgrades an den Satelliten vornehmen – ähnlich einem Boxenstopp oder einer TÜV-Untersuchung bei Autos.
Nach einer jahrelangen Entwicklungsphase sind die Roboter nun fertig programmiert und erfolgreich getestet: Unter weltraumähnlichen Vakuumbedingungen und in passenden Temperaturbereichen ließen die Forschenden beide Roboterarme alle benötigten Vorgänge demonstrieren.
Als nächstes soll das System dem Weltraum- und Verteidigungsunternehmen Northrop Grumman übergeben werden und 2026 an Bord eines Satelliten des Unternehmens seine Reise ins All starten.




