Wir urteilen regelmäßig und blitzschnell über fremde Menschen. Dabei achten wir nicht nur auf das, was unsere Mitmenschen sagen, sondern auch darauf, wie sie es sagen. Im Alltag sowie bei Geschäftstreffen macht sprichwörtlich „der Ton die Musik“. Spätestens seit der Corona-Pandemie finden Gespräche jedoch zunehmend digital statt analog statt. Aber beeinflusst die gewählte Technologie, etwa bei einer Videokonferenz, welches Urteil wir uns über Gesprächspartner bilden? „Jetzt, da Videokonferenzen so allgegenwärtig geworden sind, haben wir uns gefragt, wie die Stimmen der Menschen die Eindrücke anderer beeinflussen könnten, über die gesagten Worte hinaus“, erklärt Seniorautor Brian Scholl von der Yale University.





