Wie wollen Sie mit Ihren Möbeln das Wohlbefinden bei der Arbeit fördern?
Die Möbel sollen vor allem Kommunikation und Konzentration unterstützen. Die „Joyn Bench” etwa ist ein flexibles Tischsystem. Es fördert Vernetzung und Interaktion und erlaubt unterschiedliche Arbeitsformen allein und im Team. Da es keine festen Abgrenzungen gibt, können die Arbeitsbereiche je nach Bedarf erweitert oder verkleinert werden. Zum Schallschutz trägt die „Silent Wall” bei.
Was kommt bei den Kunden besonders gut an?
Das „Alcove Highback Sofa” (Bild unten). In Großraumbüros nimmt die Kommunikation oft überhand, und Mitarbeiter sind gezwungen, für ein Telefonat auf den Flur oder in ein Besprechungszimmer zu gehen. Das Sofa ist ein guter Rückzugsort und auch für ein Meeting zu zweit geeignet. Es steht nah an den Arbeitsplätzen und ist doch akustisch und visuell abgegrenzt. Von außen ist wegen der hohen Seiten- und Rückenpaneele fast nichts zu sehen und zu hören. Stellt man zwei Sofas gegenüber, entsteht ein Raum im Raum, eine Art Besprechungszimmer.
Sie arbeiten mit namhaften Designern zusammen. Beziehen Sie auch Erkenntnisse aus der Architektur-psychologie mit ein?
Ja, wir beteiligen uns an Forschungsprojekten. Deren Ergebnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Ideen für unsere Kunden. Bei der Entwicklung neuer Produkte ist die Zusammenarbeit mit den Designern wichtiger. Im Mittelpunkt stehen aber auch da die Bedürfnisse der Nutzer.




