Ein Gen für das Vergessen
Das Würmchen C. elegans ist nur einen Millimeter groß und doch ein Star in Entwicklungsbiologie und Genetik, denn es kann lernen und vergessen. Forscher um Attila Stetak von der Universität Basel haben bei ihm das Gen msi-1 gefunden, das das Vergessen initiiert: Wenn man es abschaltet, behält C. elegans Gelerntes besser. Das Gen codiert Enzyme, die die Gedächtnisbildung bremsen. Wie lange etwas im Gedächtnis bleibt, wird vom Zusammenspiel erregender und hemmender Gene bestimmt. Es könnte sein, so vermuten Forscher, dass bei Störungen des Gedächtnisses dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht geraten ist.




