Perfekte Uhren allerdings wusste der komische Ausländer zu bauen – sowohl mechanische als auch Sonnenuhren, und zwar ganz spezielle. Der berühmte Maler des eingangs erwähnten Porträts hat ein Ölbild des Hofastronomen angefertigt, auf dem jener mit einem seiner Meisterwerke zu sehen ist – einer polyedrischen, also aus mehreren Flächen und Zifferblättern bestehenden Sonnenuhr aus goldglänzendem Messing. Den ganzen hellen Tag lang konnte man auf ihr die Zeit ablesen. Und noch einen ungewöhnlichen Vorzug besaß das Präzisionsinstrument des fremden Meisters: Es war nicht irgendwo angeschraubt oder eingemörtelt, sondern tragbar.
Welchen Münchner suchen wir?
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