Die meisten der in Deutschland verkauften Camcorder nutzen Mini-DV-Kassetten, um die Filme zu speichern. Der Anteil solcher Geräte betrug laut einer Markterhebung des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK im ersten Halbjahr 2006 rund 73 Prozent. Platz zwei in der Beliebtheitsskala der Hobbyfilmer nehmen Camcorder ein, die das Videomaterial direkt auf eine – acht Zentimeter kleine – DVD brennen. Jeder fünfte Camcorder, der in den ersten sechs Monaten 2006 in Deutschland über den Ladentisch ging, nutzt diese Speichertechnologie, die seit 2001 zum Einsatz kommt. Deutlich seltener greifen die Videoamateure bislang zu Geräten mit anderen Speichermedien: Camcorder mit Festplatte oder Halbleiter-Speicherkarte bringen es auch zusammen auf nur etwa 7 Prozent Marktanteil – allerdings mit steigender Tendenz.




