Die europäische Fusionsforschung konzentriert sich auf zwei Prinzipien: Tokamak und Stellarator. In beiden wird das Plasma in ringförmigen Magnetfeldkäfigen eingeschlossen. Der Aufbau einer Fusionsmaschine des Typs Tokamak ist klarer als der eines Stellarators, dessen eigentümlich verdrillte Magnete erst durch Supercomputer berechnet werden konnten. Obwohl der Tokamak einen mehrjährigen Entwicklungsvorsprung hat, hoffen Stellarator-Befürworter, dass sich ihr Prinzip langfristig behauptet. Vorteil dieser Variante: Ein Stellarator-Kraftwerk könnte kontinuierlich Strom erzeugen. Dagegen muss der Tokamak funktionsbedingt immer wieder kurz ausgeschaltet werden.




