Lieder können zu Tränen rühren und Massen in Ekstase versetzen. Trotzdem hielten die Wissenschaftler Musik lange Zeit für ein schönes, doch evolutionär unwichtiges Produkt der menschlichen Kultur. Das hat sich geändert, seit feststeht, dass im Gehirn des Menschen ein musikalisches Grundverständnis tief verankert ist. Es lief in der menschlichen Evolution der Entwicklung von Sprache voraus und war ein Meilenstein für die Entwicklung unserer Vorfahren zu sozialen Wesen. Warum bestimmte Harmonien schon von Babys als angenehm empfunden werden, darüber streiten die Hirnforscher indes noch. Und sie suchen nach den Kriterien für die „ideale Melodie”, die ausnahmslos allen Menschen gefällt.





