Mit acht bis zwölf Jahren ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch in Deutschland vor seinem nächsten Geburtstag stirbt, am geringsten. Diese „altersspezifische Sterbewahrscheinlichkeit” ist hier zur Verdeutlichung in einer logarithmischen Darstellung gezeigt. Die Kurven folgen einem typischen Verlauf: Unmittelbar nach der Geburt ist die Sterbewahrscheinlichkeit hoch und fällt dann stark ab bis zum Alter von acht bis zwölf Jahren. Danach nimmt sie wieder rapide zu und erreicht ein Zwischenplateau im jungen Erwachsenenalter (25 bis 30 Jahre). Bis etwa zum 80. Lebensjahr steigt sie dann nahezu exponentiell an. Jenseits von 80 Jahren verlangsamt sich der Anstieg wieder. Der weitere Verlauf ist offen.




