Mit bild der wissenschaft zu den wissenschaftlichen Brennpunkten der Kanarischen Inseln: Lanzarote, Teneriffa und La Palma
Der Reiseverlauf
Montag, 14. September 2020. Gemeinsam fliegen wir nach Lanzarote. Nach der Ankunft im Hotel bei Arrecife führt uns Dr. Andreas Landmann in einem Abendvortrag in den Vulkanismus der Kanarischen Inseln und ins Reiseprogramm ein.
Dienstag, 15. September. Am zweiten Tag unternehmen wir eine Rundfahrt auf Lanzarote. Während eines unterirdischen Rundgangs erkunden Sie die längste Lavahöhle auf den Kanaren. Die der Nordwestküste von Lanzarote vorgelagerte Vulkaninsel La Graciosa sehen Sie beim Blick vom Mirador del Rio. Dort befindet sich auch eine Saline. Ein Spaziergang durch den vom Künstler und Architekten Cesar Manrique gestalteten Kakteengarten bildet den Abschluss dieses erlebnisreichen Tages.
Mittwoch/Donnerstag, 16./17. September. Auch diese beiden Tage stehen im Zeichen des Vulkanismus auf Lanzarote. Nach der Besichtigung einer Aloe-Vera-Farm und eines Zuchtfelds für Cochenille-Läuse – sie liefern einen roten Farbstoff – erfahren Sie bei einer Weinprobe, was der einzigartige Weinbau in den Lavafeldern der Insel hervorbringt. Er hat den Rang eines Weltkulturerbes. Der Höhepunkt des dritten Tages ist eine Wanderung durch die Lavafelder im Herzen Lanzarotes, auf der Ihnen Andreas Landmann gute Fundstellen für schöne Olivinkristalle zeigt. Am Donnerstag besuchen wir Timanfaya – ein surreal anmutendes Feld aus 150 Vulkankratern, in bunten Farben und mit bizarren Lavaformationen. Zu Mittag können Sie ein auf Vulkanhitze gegrilltes Hähnchen essen, danach heiße Wasserquellen und brennende Büsche in den Tiefen des Vulkangesteins erleben. Wer mag, kann auf einem Dromedar in die Lavawüste reiten.
Freitag, 18. September. Am Vormittag fliegen wir nach Teneriffa. Nach dem Transfer zum Hotel erleben Sie den Loropark, wo Zoologen Ihnen über die auf der größten Kanareninsel heimischen Tierarten berichten – etwa über Papageien.
Samstag, 19. September. Heute steht die spektakuläre Mascaschlucht auf dem Programm. Wir wandern ein Stück weit in die Schlucht und begegnen dabei neben Lavaformationen auch Echsen, die es nur auf den Kanaren gibt. Nachmittags besuchen wir die astronomischen Observatorien auf dem Höhenrücken von Teneriffa, wo Sie detaillierte Infos über die Teleskope und die damit anvisierten Sterne erhalten.
Sonntag, 20. September. Mit dem Teide, dessen Gipfel 3718 Meter über dem Meeresspiegel aufragt, steht der höchste Berg Spaniens auf dem Programm. Nach einer Gondelauffahrt bis auf 3500 Meter und weiteren 200 Metern Anstieg zu Fuß überblicken Sie die fast 100 Kilometer lange Insel Teneriffa in ihrer ganzen Ausdehnung. Schwefeldämpfe, die am Gipfel aufsteigen, tragen zum außergewöhnlichen Eindruck auf dem Berg bei. Nachmittags wandern wir durch die riesige vulkanischeCaldera, die den Gipfel des Teide umgibt.




