Wohl zufällig hat der National-Geographic-Redakteur gleichzeitig mit “Schwarmintelligenz” von Len Fisher ein anderes Buch zur Schwarmintelligenz herausgebracht. Wie der Physiker Fisher verspricht er aufzuzeigen, was wir von Tieren für unser Leben in einer komplexen Welt lernen können. In fünf anschaulich geschriebenen Kapiteln informiert er, wie Ameisenstaaten funktionieren, Honigbienen kluge Entscheidungen treffen und Termiten oft drei Meter hohe Lehmhügel errichten. Er erklärt, wie Schwärme Entscheidungen treffen und wie Unternehmen durch einen Blick auf das tierische Vorbild ihre Entscheidungsprozesse optimieren könnten oder wie gar ein Kandidat der Quizsendung Wer wird Millionär seine Chancen auf die Million erhöhen könnte.
Ein ansprechend geschriebenes Buch doch während Len Fisher das Thema Schwarmintelligenz auf einen so verführerisch alltagstauglichen Level bringt, dass man die neu erlernten Prinzipien am liebsten gleich im Büro ausprobieren möchte, geht es in Millers Werk rein ums theoretische Wissen.
Nadine Eckert





