Die Gerüchteküche im Internet brodelt. Selbst ernannte Propheten schlagen Alarm: Am 21. Dezember 2012, zur Wintersonnenwende, soll es aus sein mit der Menschheit. Oder folgt ein kosmischer Neubeginn? Es kommt darauf an, welchen Visionär man fragt. Dabei scheint es kaum eine Rolle zu spielen, ob der Maya-Kalender, die Azteken oder die Bibel das passende Datum liefern – Hauptsache, die Botschaft stimmt. Bei aller Häme, die klare Köpfe für den Unfug übrig haben: Die Endzeit-Propaganda ist keineswegs harmlos und amüsant – verzweifelte Menschen riskieren deswegen ihre Existenz. Und: Die kulturelle Leistung der Maya wird fehlinterpretiert und missbraucht. Empörte Forscher halten dagegen.
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KEIN ENDE IN SICHT
Der Maya-Kalender muss absurden Untergangs-Szenarien dienen – dabei reicht er noch weit in die Zukunft.
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DIE FALSCHEN PROPHETEN
Was passiert, wenn der vorhergesagte Weltuntergang ausbleibt? Fanatiker helfen mit Gewalt nach.
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„Apokalypse als machtinstrument”
Der Sektenexperte Hansjörg Hemminger spricht im Interview über die Ängste und Fantasien von Endzeit-Gläubigen.





