Die Energie von Teilchen geben Physiker am liebsten in der Einheit Elektronenvolt an. Ein Elektronenvolt ist definiert als die Energie, die ein Partikel mit einer Elementarladung, zum Beispiel ein Elektron oder Proton, gewinnt, wenn es ein elektrisches Feld durchläuft, das durch eine Spannung von einem Volt erzeugt wird. In großen Beschleunigeranlagen betragen die Energien der Teilchen, mit denen experimentiert wird, meist viele Milliarden Elektronenvolt (Gigaelektronenvolt). Wegen der von Albert Einstein entdeckten Gleichwertigkeit von Masse und Energie lässt sich die Bewegungsenergie von schnellen Teilchen in Masse umwandeln – durch die Erzeugung neuer Partikel. Die dafür mindestens nötige Energie ergibt sich aus dem Produkt der Masse der erzeugten Teilchen und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit (E=mc2). Der leichteren Vergleichbarkeit halber geben die Teilchenphysiker daher meist auch die Massen von Elementarteilchen in der Einheit Elektronenvolt an.




