Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in die Luft und reißt Dutzende Unschuldige mit in den Tod. Ein Trickdieb raubt alte Frauen aus. Ein Tierhasser dreht dem Schwan im Park den Hals um. Kein menschliches Verhalten ist so aufreizend wie das so genannte Böse. Wissenschaftler suchen nach einer plausiblen Erklärung für die schwarze Seite des Menschen. Details sind bereits erhellt worden – etwa, ob asoziales Verhalten angeboren oder anerzogen ist. Den Sitz des Bösen meinen die Biologen im Gehirn gefunden zu haben. Doch daraus erwächst ein neuer Disput: Ist der Kriminelle mit dem Kainsmal im Kopf eigentlich schuldfähig? Und: Einige Forscher vermuten, dass das Böse eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden spielt.





