Die deutsche Energielandschaft im Jahr 2040: Abnehmer für Wind- und Sonnenstrom gibt es genug. Strom, der nicht direkt ins Netz eingespeist wird – etwa, weil Windräder bei strammer Brise mehr Energie ernten, als benötigt wird –, lässt sich zum Aufladen von Elektroautos nutzen. Oder er wird per Elektrolyse von Wasser zunächst in Wasserstoff (H2) und dann weiter in Methan, also Erdgas, verwandelt. Dazu ist Kohlendioxid (CO2) nötig, das zum Beispiel aus Biogasanlagen stammt. Sowohl Erdgas als auch Wasserstoff lassen sich ins öffentliche Gasversorgungsnetz leiten – als Energieträger für Haushalte und Kraftwerke. Oder man liefert sie zu Tankstellen, an denen sich Erdgas- oder Brennstoffzellen-Autos mit „Sprit” versorgen.




